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Das Forschungstheater im FUNDUS THEATER

... ist entstanden aus der forschenden Tradition des FUNDUS THEATERs und der Arbeit des PROFUND Kindertheater e.V., 2007 wurde eine Publikation mit Forschungsleitlinien und -spielregeln veröffentlicht.
Im Forschungstheater begegnen sich Kinder, Künstler und Wissenschaftler. Wo könnten sich ihre unterschiedlichen Arten des Forschens besser verbinden als im Kindertheater? Schon immer hatte das künstlerische Experiment die Fähigkeit, zwischen dem spielerischen Erproben der Welt und den großen Bühnen des Wissens zu vermitteln. Das Forschungstheater will dabei nicht für andere das Forschen übernehmen, sondern basiert auf der Überzeugung, dass Kunst und Wissenschaft die Aufgabe haben, dem immer schon stattfindenden Forschen aller ein Forum, einen thematischen Fokus, einen Raum und eine Zeit zu geben, es zu organisieren, zu bündeln, weiter zu entwickeln, zu vernetzen und sichtbar zu machen.
Unsere Kompetenz liegt in der Erfahrung mit dem Wie des Forschungsprozesses: Die Aufgabe des Forschungstheaters besteht darin, Forschungsprozesse so zu gestalten, dass alle Beteiligten ihren Zugang zum jeweiligen Thema finden. Um das zu ermöglichen, entwickeln wir immer wieder neue Formen der Partizipation. Mit den entwickelten Verfahren können alle ihr Wissen, ihre Fragen und Wünsche ins Geschehen einbringen. Das Forschungstheater nutzt szenische Mittel für die Gestaltung von Forschungsprozessen zwischen Kindheit, Kunst und Wissenschaft.

Sibylle Peters
Dr. Sibylle Peters ist Projektemacherin zwischen Theater und Wissenschaft.
Im FUNDUS THEATER leitet sie das Forschungstheater, das sich der Erprobung neuer Formen von Performance und Partizipation zwischen Kunst und Wissenschaft widmet. Sie ist künstlerische Leiterin des Forschungsprojekts "Prognosen über Bewegungen" (in Kooperation mit dem Hebbel Theater, der Freien Universität Berlin und der Kulturstiftung des Bundes). Gemeinsam mit der Geheimagentur realisiert sie partizipatorische Projekte für Erwachsene (u. a. Kampnagel und im Thalia). Zur Zeit habilitiert sie sich zum Thema "Der Vortrag als Performance". Sie hat zum Gebrauch der Zeit, zur Theorie des Unwahrscheinlichkeitsdrives und zur Figuration von Evidenz publiziert und ist mit Lecture Performances auf Bühnen in Deutschland, Großbritannien, Kroatien und der Schweiz zu sehen.